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Der „TTBL-Spieler des Monats Oktober“: Wim Verdonschot (Borussia Dortmund)
In einer Social-Media-Umfrage konnten die Fans der Tischtennis Bundesliga vor allem anhand von internationalen Highlights ihren „TTBL-Spieler des Monats Oktober“ bestimmen. Unter fünf Kandidaten setzte sich Wim Verdonschot (Borussia Dortmund) vor Hugo Calderano, Patrick Franziska (beide 1. FC Saarbrücken-TT) sowie Anton Källberg und Dang Qiu (beide Borussia Düsseldorf).
Die Galerie der „TTBL-Spieler des Monats“ ist um ein neues Gesicht reicher: Wim Verdonschot (Borussia Dortmund) kann mit Fug und Recht als die ganz große Entdeckung der laufenden TTBL-Saison bezeichnet werden. Hatte der Bundesliga-Rookie schon im Vormonat mit einer formidablen Erfolgsserie im Oberhaus mit Nachdruck auf sich aufmerksam gemacht und die Auszeichnung noch knapp verpasst, setzte der Blondschopf seinen Aufwärtstrend nun im Oktober auf internationaler Ebene nicht minder imponierend fort.
Beim China Smash in Peking stellte Verdonschot durch seinen Durchmarsch ins Achtelfinale des Zwei-Millionen-Dollar-Turniers so manchen Topstar aus dem deutschen Team in den Schatten. Nach einer nahezu makellosen Qualifikation für das Hauptfeld (9:1 Sätze in drei Matches) düpierte der 1,90-m-Hüne in Runde eins einmal mehr den dreimaligen Europe-Top-16-Gewinner Darko Jorgic. Nach der Wiederholung seines Pokal-Coups von 2025 gegen den Slowenen gab Verdonschot auch dem Abwehr-Ass Yang Wang (Slowakei) das Nachsehen, ehe im Kampf um einen Platz im Viertelfinale gegen Feng Yi-Hin (Taiwan) Endstation war.
Zur Belohnung kletterte der gebürtige Berliner in der Weltrangliste von Rang 59 auf Rang 40, seiner vorläufigen Höchstnotierung. Zuvor war Rang 57 seine beste Platzierung im Ranking gewesen. Bei der EM in Ljubljana unmittelbar nach dem Smash in China schaffte Verdonschot als Debütant auf Anhieb den Sprung aus der Qualifikation ins Hauptfeld.
Sicherlich besonders wegen Peking hievte die TTBL-Community den BVB-Jungstar denn auch für Oktober auf den Siegerthron. Bemerkenswerterweise behauptete sich Verdonschot dabei in einem echten Foto-Finish gegen den Schweden Anton Källberg, der in Slowenien Silber sowohl im Einzel als auch im Doppel gewonnen hatte, und auch gegen Champions-Montpellier-Finalist Patrick Franziska.
Verdonschot selbst fühlt sich durch das Voting der TTBL-Anhänger auf seinem Kurs bestärkt: „Diese Auszeichnung hat einen hohen Stellenwert für mich. Es ist noch einmal eine Bestätigung, dass ich es in den letzten Monaten geschafft habe, ein gutes Level auf den Tisch zu bringen, und es freut mich riesig, dass die Fans das auch so sehen. Darüber bin ich wirklich super happy.“
Florian Manzke







