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Der „TTBL-Spieler des Monats Januar“: Bastian Steger (TSV Bad Königshofen)
In einer Social-Media-Umfrage konnten die Fans der Tischtennis Bundesliga nach dem Liebherr Pokal-Final Four und den ersten drei Rückrunden-Spieltagen ihren „TTBL-Spieler des Monats Januar“ bestimmen. Dabei standen insgesamt fünf Kandidaten zur Wahl (in alphabetischer Reihenfolge): Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt), Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell), Steffen Mengel (Post SV Mühlhausen), Bastian Steger (TSV Bad Königshofen) und Adam Szudi (Borussia Dortmund). Steger erhielt die meisten Stimmen.
Alter schützt vor Siegen nicht: Mit fünf Erfolgen nacheinander prägte Dauerbrenner Bastian Steger die Anfangsphase der TTBL-Rückrunde. Damit hielt der 44-Jährige seinen TSV Bad Königshofen beinahe im Alleingang im Rennen um den Klassenerhalt.
Doch die TTBL-Community hielt noch mehr Lohn für Steger bereit. Für die nahtlose Fortsetzung seiner seit Mitte November anhaltenden Siegesserie nach dem Jahreswechsel mit Punkten gegen Werder Bremens Duo Marcelo Aguirre und Mattias Falck, die Grenzauer Maciej Kubik und Feng Yi-Hsin und schließlich Wang Lichen (1. FC Saarbrücken) kürten die Fans den mit fast 26 Dienstjahren erfahrendsten Akteur im deutschen Oberhaus erstmals seit Einführung der Abstimmung zum „Spieler des Monats“. Fast zwei Drittel aller teilnehmenden Anhänger votierten für Steger – ein deutliches Ergebnis.
„Diese Wahl freut mich sehr“, kommentierte „Basti“ auf Anfrage der TTBL den Ausgang der Abstimmung, „das ist eine schöne Anerkennung.“ Eine Anerkennung auch für eine Erfolgsquote von über 70 Prozent nach 15 Spieltagen und einen Platz unter den zehn besten Spielern der deutschen Eliteklasse.
Dabei kam sein famoser Lauf für Steger wenigstens ebenso unerwartet wie für die staunenden Fans. „In der letzten Zeit lief es wirklich sehr, sehr gut. Ich bin selbst ein bisschen überrascht, dass es so gut gelaufen ist. Doch ich muss dazu sagen, dass es eben einfach noch Spaß macht zu spielen – und wenn die Ergebnisse auch wie in der letzten Zeit kommen, noch mehr“, meinte der zweimalige EM-Dritte weiter.
Doch das Vergnügen ist nicht Stegers einzige Motivation. Die Abstiegsgefahr für sein Team hat der Rechtshänder zuletzt überwiegend erfolgreich in positive Energie umwandeln können, wie der gebürtige Oberpfälzer selbst mutmaßt: „Für unseren Verein ist die Situation nicht so einfach. Da unten steht wirklich sehr, sehr viel auf dem Spiel, sodass man natürlich alles für den Klassenerhalt geben möchte. Vielleicht sind Drucksituationen noch herausfordernder und treiben einen immer wieder zu Höchstleistungen, weil mir schon am Herzen liegt, dass der Verein mit all seinen verbundenen Menschen weiter in der ersten Liga spielt. Das wäre für alle eine tolle Sache.“
Interview: Florian Manzke
Beitragsbild oben: Patrick Wichmann







